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 · Herkunft und Bedeutung des Vornamens
 · Personen mit dem gleichen Vornamen
 · Ereignisse am Geburtstag
 · Personen mit dem gleichen Geburtstag
 Vorname(n) Geburtstag 
 
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 Herkunft und Bedeutung des Vornamens
  Jean
1: französische Form des männlichen Namens VerweisJohannes.
2: englische Form des weiblichen Namens VerweisJohanna.


 
  VerweisJohannes
aus der Bibel übernommener männlicher Name hebräischen Ursprungs, eigentlich «Gott ist gnädig». Der Name fand in der christlichen Welt schon früh große Verbreitung. Namenstag: 24.06. (Johannes der Täufer), 27.12. (Apostel Johannes).

 
  VerweisJohanna
aus der Bibel übernommener weiblicher Name hebräischen Ursprungs, weibliche Form des männlichen Namens [Johannes]. Johanna gehörte zu den Frauen, die Jesus geheilt hatten. Namenstag: 21.08. (Johanna Franziska von Chantal).

 
  Louis
aus dem Französischen übernommener männlicher Name, französische Form von VerweisLudwig. Der Name wird heute wegen der umgangssprachlichen Bedeutung Louis = «Zuhälter» in Deutschland gemieden.

 
  VerweisLudwig
alter deutscher männlicher Name (althochdeutsch hlut = «laut» (hier «berühmt») + wig = «Kampf, Krieg»). Der Name verbreitete sich im Mittelalter vom Frankenland ausgehend in ganz Deutschland. Viele Könige und Heilige trugen diesen Namen. Namenstag: 25.08.

 

 Personen mit dem gleichen Namen
  Jean le Rond d' Alembert
französischer Mathematiker, Physiker und
*16.11.1717
†29.10.1783
Mitherausgeber der »Encyclopedie«, bekannt durch seine »Abhandlung über Dynamik«.
 
 
  Jean Anouilh
französischer Dramatiker
*23.06.1910 Bordeaux
†03.10.1987 Lausanne
Meister des pessimistisch-melancholischen Dramas, das er durch eine Mischung moderner und traditioneller Techniken gestaltet (»Antigone«, »Der Reisende ohne Gepäck«).
 
 
  Louis Daniel Armstrong
genannt Satchmo
amerikanischer Jazzmusiker (Trompeter und Sänger)
*04.07.1900 New Orleans
†06.07.1971 New York
1944 gab er als erster Jazzmusiker ein Konzert in der Metropolitan-Oper in New York.
 
 
  Hans Arp
auch Jean Arp
deutsch-französischer Maler, Grafiker, Bildhauer
*16.09.1887
†07.06.1966
beteiligt sich 1912 an der Ausstellung des »Blauen Reiters« und 1913 an den Aktivitäten des Berliner Sturmkreises.
 
 
  Jean-Louis Barrault
französischer Schauspieler und Regisseur
*08.09.1910 Vesinet
†22.01.1994 Paris
wird 1937 bekannt als Regisseur von Cervantes' «Numancia», ist 1943 erfolgreich mit der Uraufführung von Paul Claudels Stück «Der seidene Schuh» und 1944 in der Rolle des Baptiste im Film-Klassiker «Die Kinder des Olymp».
 
 
  Jean Paul Belmondo
französischer Filmschauspieler
*09.04.1933
 
 
  Hector Louis Berlioz
französischer Komponist
*11.12.1803 La Côte-Saint-André
†08.03.1869 Paris
Der Vertreter der Programmusik ist stark von Beethovens Sinfonik geprägt. Werke: »Harold in Italien«, »Die Trojaner«, »Requiem«.
 
 
  Jean-Pierre Blanchard
französicher Ballonfahrer
*04.07.1750 Les Andelys
†07.03.1809 Paris
Überfliegt 1785 zusammen mit dem Amerikaner John Jeffries als Erster den Ärmelkanal (mit einem Ballon).
 
 
  Louis Bleriot
französischer Flugtechniker
*01.07.1872 Cambrai
†01.08.1936 Paris
überfliegt mit einem selbstgebauten Flugzeug am 25.07.1909 in 27 Stunden als erster den Ärmelkanal; Gründer der französischen Flugzeugindustrie.
 
 
  Jean Bedel Bokassa
zentralafrikan. Politiker
*22.02.1921 Bobangui
gelangt 1965 durch einen Staatsstreich an die Macht, läßt sich 1972 zum Präsidenten auf Lebenszeit ernennen und 1976 zum Kaiser von Zentralafrika. Gewaltherrschaft und wirtschaftlicher Niedergang führen 1979 zu seinem Sturz.
 
 
  Louis Braille
französischer Blindenlehrer
*04.01.1809
†16.01.1852
war selbst erblindet, erfand die Blindenschrift.
 
 
  Pierre Brice
eigentl. Pierre Louis de Bris
französischer Schauspieler
*06.02.1929 Brest
wird als Apachenhäuptling Winnetou in Karl-May-Verfilmungen der 60er Jahre bekannt, spielt diese Rolle auch in einer TV-Sere 1977 sowie bei den Festspielen von Elspe (1976-1986) und Bad Segeberg (seit 1988).
 
 
  Louis Bromfield
amerikanischer Schriftsteller
*27.12.1896
†18.03.1956
lebt nach ausgedehnten Reisen als Farmer. Bekannte Romane sind »Der Fall Annie Spragg«, »Der große Regen«, »Bitterer Lotos«.
 
 
  Jean de la Bruyere
französischer Schriftsteller
*16.08.1645 Paris
†10.05.1696 Versailles
schreibt mit «Die Charaktere oder die Sitten im Zeitalter Ludwigs XIV.» sein Hauptwerk.
 
 
  Lou van Burg
eigentl. Louis van Weerdenburg
niederländischer Showmaster
*25.08.1917 Den Haag
†26.04.1986 München
bekannt durch Quizshows wie «Jede Sekunde ein Schilling», «Sing mit mir, spiel mit mir», «Der goldene Schuß» (1964-1967); versucht 1976 ein Comeback mit der Sendung «Wir machen Musik».
 
 
  Johannes Calvin
eigentl. Jean Cuvin
französisch-schweizerischer Reformator
*10.07.1509 Noyon
†27.05.1564 Genf
 
 
  Adelbert von Chamisso
eigentl. Louis Charles Adelaide de Chamisso de Boncourt
deutscher Schriftsteller
*30.01.1781 Schloß Boncourt (Champagne)
†21.08.1838 Berlin
stammt aus lothring. Adelsgeschlecht, flieht 1790 nach Preußen; schreibt romantische und realistische Balladen (»Das Riesenspielzeug«, »Die Sonne bringt es an den Tag«) und Gedichte, zum Teil auch über soziale Themen; bedeutend durch die romantische Geschichte des Mannes, der seinen Schatten verkaufte (»Peter Schlemihls wundersame Geschichte«, 1814).
 
 
  Jean-Francois Champollion
französischer Ägyptologe
*23.12.1790 Figeac
†04.03.1832 Paris
entziffert 1822 die ägyptischen Hieroglyphen, Begründer der Ägyptologie.
 
 
  Louis Chevrolet
amerikanischer Autorennfahrer und Automobilkonstrukteur
*25.12.1879 La Chauds-de-Fonds (Schweiz)
†06.06.1941 Detroit
emigriert 1884 nach Frankreich, 1900 in die USA; ist 1907-1910 Rennfahrer und Motorkonstrukteur für die Buick Motor Car Company; konstruiert mit W. C. Durant 1911 den ersten Wagen des Typs Chevrolet mit seinem 1909 entwickelten 6-Zylinder-Motor und gründet im gleichen Jahr die Chevrolet Motor Company, die sich ab 1917 als Teil der General Motors Corporation zu einem der weltweit bedeutendsten Automobilunternehmen entwickelt; baut ab 1926 auch Flugzeug- und Hubschraubermotoren.
 
 
  Jean Cocteau
französischer Schriftsteller, Filmregisseur und Grafiker
*05.07.1889 Maisons-Laffitte
†11.10.1963 /Paris
Roman: »Kinder der Nacht«. Filme: »Das Blut eines Dichters«, »Orphee«.
 
 
  Jean-Baptiste Colbert
französischer Staatsmann
*29.08.1619
†06.09.1683
Begründer des Merkantilismus, schafft mit seinen verwaltungstechnischen, wirtschaftlichen und finanziellen Reformen die Basis für die französische Hegemonialpolitik unter Ludwig XIV.
 
 
  Louis Corinth
deutscher Maler
*21.07.1858 Tapiau /Königsberg
†17.07.1925 Zandvoort (Niederlande)
Repräsentant des deutschen Impressionismus.
 
 
  Louis Daguerre
französischer Maler
*18.11.1787
†10.07.1851
erfindet 1939 unter Verwendung der Heliographie das erste praktisch verwendbare photographische Verfahren.
 
 
  Jean-Pascal Delamuraz
Schweizer Politiker (FDP)
*01.04.1936
seit 1989 Bundespräsident.
 
 
  Louis de Funes
französischer Filmschauspieler
*31.07.1914
†27.01.1983
In der Rolle des cholerischen und grimassierenden kleinen Mannes wird er in Filmen wie «Der Gendarm von St. Tropez» oder «Balduin, der Ferienschreck» zu einem bekannten Komödianten.
 
 
  Jean Gabin
eigentl. Jean Alexis Moncorgé
französischer Filmschauspieler
*17.05.1904 Mériel /Paris
†15.11.1976 Neuilly-sur-Seine
wird 1957 bekannt durch die Rolle des Kommissar Maigret in Georges Simenons Romanverfilmungen; ist als Charakterdarsteller in zahlreichen Filmen zu sehen, z. B. «Pepe le Moko» (1937), «Bestie Mensch» (1938), «Hafen im Nebel» (1938), «Im Kittchen ist kein Zimmer frei» (1959), «Die Katze» (1970), «Der Fall Dominici» (1973), «Das Urteil» (1974) oder «Nachtasyl».
 
 
  Jean Giraudoux
französischer Dramatiker
*29.10.1882
 
 
  Jean-Luc Godard
französischer Filmregisseur
*03.12.1930
gilt seit seinem Spielfilm »Außer Atem« (1960) als führender Vertreter der französischen Neuen Welle.
 
 
  Jean Auguste Dominique Ingres
französischer Maler und Graphiker
*29.08.1780
†14.01.1867
Schüler J. L. Davids. Hauptwerke: »Badende«, »Odaliske«, »Türkisches Bad«.
 
 
  Jean Jacques Jaures
französischer Philosoph und Politiker
*03.09.1859
 
 
  Jean Paul
eigentl. Johann Paul Friedrich Richter
deutscher Schriftsteller
*21.03.1763 Wunsiedel
†14.11.1825 Bayreuth
steht mit seinen von grotesker Fantasie bestimmten Romanen außerhalb der literarischen Strömungen seiner Zeit («Leben des vergnügten Schulmeisterlein Maria Wuz», «Blumen-, Frucht- und Dornenstücke oder Ehestand, Tod und Hochzeit des Armenadvokaten F. S. Siebenkäs», «Leben des Quintus Fixlein», «Titan», «Flegeljahre»); entwickelt eine umfassende Theorie des Humors («Vorschule der Ästhetik») und die Lehre des freien Individuums («Levana oder Erziehungslehre»).
 
 
  Louis Ferdinand [1]
eigentl. Friedrich Ludwig Christian
Prinz von Preußen
*18.11.1772
†10.10.1806
 
 
  Louis Ferdinand [2]
Prinz von Preußen
*09.11.1907 Potsdam
†25.09.1994 Bremen
Enkel des letzten deutschen Kaisers Wilhelm II., 1932-1935 Automechaniker bei Ford, leitet seit 1951 das Haus Hohenzollern.
 
 
  Joe Louis
amerikanischer Boxer
*13.05.1914
†12.04.1981
1937-1949 Weltmeister im Schwergewicht.
 
 
  Jean-Baptiste Lully
eigentl. Giovanni Battista Lulli
französischer Komponist
*28.11.1632 Florenz
†22.03.1687 Paris
lebt ab 1646 in Paris; wird von Ludwig XIV. 1653 zum Hofmusiker ernannt; entwickelt zusammen mit Moliere die Gattung der Ballettkomödie (Comedie-ballet) sowie den Typus der französischen Ouvertüre und die Orchestersuite.
 
 
  Louis Jean Lumière
französischer Chemiker und Fabrikant
*05.10.1864 Besançon
†06.06.1948 Bandol /Toulon
gründet 1883 mit seinem Bruder Auguste Lumière (1862-1954) eine Fabrik für fotografische Platten; entwickelte die moderne Kinematographie und ein Verfahren zur Erstellung von Farbfotografien.
 
 
  Louis Malle
französ. Filmregisseur
*30.10.1932 Thumeries /Douai
†23.11.1995 Los Angeles (California)
bedeutender Vertreter des internationalen Films, u. a. »Fahrstuhl zum Schafott«, »Die Liebenden«, »Viva Maria«, »Herzflimmern«, »Pretty Baby«, »Lacombe Lucien«, »Zazie«, »Atlantic City, USA«, »Mein Essen mit Andre«, »Auf Wiedersehen, Kinder«, »Eine Komödie im Mai«, »Verhängnis«.
 
 
  Jean Paul Marat
französischer Revolutionär
*24.05.1743 Boudry
†13.07.1793 Paris
ist an den Septembermorden 1792 beteiligt, entfacht 1793 als Präsident des Jakobinerklubs eine Kampagne zum Sturz der Girondisten, wird von Charlotte Corday erstochen.
 
 
  Moliere
eigentl. Jean-Baptiste Poquelin
französ. Schriftsteller (Dramatiker) und Schauspieler
*15.01.1622 Paris
†17.02.1673 Paris
reist ab 1643 mit einer Schauspielertruppe durch Frankreich; spielt ab 1658 mit eigener Truppe («Troupe du roi») ständig in Paris; knüpft mit seinen selbstgeschriebenen Situations- und Charakterkomödien an die mittelalterliche Farce und die Commedia dell'Arte an; verarbeitet satirisch das Geschehen seiner Zeit.
 
 
  Marilyn Monroe
eigentl. Norma Jean Baker, geb. Mortison
amerikanische Filmschauspielerin
*01.06.1926 Los Angeles
†04.08.1962 Los Angeles
wird in den 50er Jahren von der Filmgesellschaft 20th Century Fox zum Sex-Idol aufgebaut («Manche mögen's heiß», «Nicht gesellschaftsfähig»); heiratet 1954 den Baseballspieler J. DiMaggio, 1956 den Schriftsteller Arthur Miller; begeht Selbstmord.
 
 
  Napoleon III.
Charles Louis Napoleon Bonaparte
französischer Kaiser
*20.04.1809
†09.01.1873
während der Revolution 1848 zum Präsidenten gewählt, wird 1852 Kaiser.
 
 
  Jean Nicot
französischer Diplomat
*00.00.1530
†00.00.1600
führt den Tabak in Frankreich ein. Nach ihm wird das Hauptalkaloid in den Blättern der Tabakpflanze Nicotin genannt.
 
 
  Jean-Claude Pascal
Jean-Claude Villeminot
französicher Schauspieler und Sänger
*24.10.1926 Paris
†06.05.1992
ursprünglich Mode-Designer, spielt er in den 50er und 60er Jahren in mehr als 50 Filmen mit (»Kameliendame«).
 
 
  Louis Pasteur
französischer Chemiker und Biologe
*27.12.1822 Dole
†28.09.1895 Villeneuve l'Etang /Paris
Erfinder der nach ihm benannte Methode, Mikroorganismen durch Erhitzen abzutöten (Pasteurisieren). Entdeckt 1860 die optische Isomerie, entwickelt Impfstoffe gegen Hühnercholera, Milzbrand, Schweinerotlauf und Tollwut.
 
 
  Jean Piaget
Schweizer Psychologieforscher
*09.08.1896
 
 
  Jean-Pierre Ponnelle
französischer Bühnenbildner und Regisseur
*19.02.1932
†11.08.1988
 
 
  Jean Jacques Rousseau
französ. Philosoph
*28.07.1712 Genf
†02.07.1778 Ermenonville
beeinflußt in starkem Maße die Theorien der Französischen Revolution. Werke: »Emille«, »Contract social«.
 
 
  Jean Paul Sartre
französischer Schriftsteller und Philosoph
*21.06.1905 Paris
†15.04.1980 Paris
vermittelt seine Philosophie in Dramen, Filmdrehbüchern, Romanen und Essays; legt besonderen Wert auf eine lebensnahe Philosophie; setzte sich für revolutionäre Bewegungen in der Dritten Welt ein; schließt 1929 sein Philosophiestudium an der Pariser Eliteschule «Ecole normale superieure» als Jahresbester ab und beginnt eine Beziehung zu Simone de Beauvoir; ist von 1931-1945 Gymnasiallehrer in Le Havre, Laon und Paris, 1940/1941 Kriegsgefangener in Trier; wird 1941 Mitglied der Resistance; gründet 1945 die politisch-literarische Zeitschrift «Les Temps Modernes»; ist von 1952-1956: Mitglied der Kommunistischen Partei Frankreichs; macht sich durch Offenlegung von Widersprüchlen (Kritik an der sowjetischen Intervention in Ungarn 1956 und der Isolationshaft der RAF-Mitglieder 1975-1977) zahlreiche Feinde; engagiert sich von 1958-1962 gegen den Algerienkrieg und unterstützt Deserteure; lehnt als Gegenwehr gegen die Beurteilung und Vereinnahmung seiner Person von außen 1964 den Literatur-Nobelpreises ab; gibt 1972 die Zeitung «Liberation» heraus.
 
 
  Jean Sibelius
finnischer Komponist
*08.12.1865
†20.09.1957
 
 
  Nicolas Jean de Dieu Soult
französischer Marschall und Politiker
*29.03.1769
†26.11.1851
1839-1847 Ministerpräsident.
 
 
  Robert Louis Stevenson
schottischer Schriftsteller
*13.11.1850 Edinburgh
†03.12.1894 Haus Vailima /Apia (Westsamoa)
wird weltbekannt durch die Abenteuererzählung «Die Schatzinsel» (1883) und den Roman «Der seltsame Fall des Doctor Jekyll und des Herrn Hyde» (1886), in dem er eine unheimliche Persönlichkeitsspaltung beschreibt.
 
 
  Lana Turner
eigentl. Julia Jean Mildred Francis Turner
amerikanische Schauspielerin
*08.02.1921 Wallace (Idaho)
†01.07.1995 Los Angeles
wird als verführerische Blondine seit dem Revuefilm »Mädchen im Rampenlicht« zum Inbegriff des Glamour-Girls; ist 7 mal verheiratet, sorgt durch ihr skandalträchtiges Privatleben für Schlagzeilen in der Boulevardpresse.
 
 
  Tomi Ungerer
eigentl. Jean Thomas Ungerer
französischer Zeichner und Schriftsteller
*28.11.1931 Straßburg
wird als Kinderbuchautor und kritischer Cartoonist bekannt, fertigt auch zahlreiche Illustrationen für Kinderbücher.
 
 
  Jean Antoine Watteau
französischer Maler
*10.10.1684 Valenciennes
†18.07.1721 Nogent-sur-Marne
begründet den «tetes galantes» (galanten Stil) mit Bildern wie «Aufbruch von Kythera» (1709/1710, mehrere Fassungen) oder «Gilles» (1718).
 
 

 Ereignisse am Geburtstag
  Mittwoch, 22.06.1633:
Der Mathematiker und Philosoph Galileo Galilei wird zum Widerruf seiner Schrift »Dialogo« gezwungen, in der er behauptet, daß die Erde sich um die Sonne dreht. Legende ist der Ausspruch: »Und sie (die Erde) bewegt sich doch!«
 
 
  Donnerstag, 22.06.1815:
Kaiser Napoleon I. dankt in Paris zum zweitenmal ab. Nachfolger wird sein Sohn Napoleon II. (Herzog von Reichstadt).
 
 
  Donnerstag, 22.06.1933:
Reichsinnenminister Wilhelm Frick (NSDAP) verbietet die SPD und erklärt den Ausschluß ihrer Mandatsträger aus den Volksvertretungen.
 
 
  Dienstag, 22.06.1937:
Joe Louis wird durch einen K.O.-Sieg in der achten Runde gegen James J. Braddock in Chicago neuer Boxweltmeister aller Klassen.
 
 
  Samstag, 22.06.1940:
Zwischen dem Deutschen Reich und Frankreich wird in Rethondes bei Compiegne ein Waffenstillstandsvertrag geschlossen. Das Land wird in einen besetzten und einen unbesetzten Teil gespalten.
 
 
  Sonntag, 22.06.1941:
Der Feldzug deutscher Truppen gegen die UdSSR beginnt ohne Kriegserklärung. Ziel ist die Gewinnung von »Lebensraum« im Osten. Trotz vorheriger Warnungen wird die russische Armee zunächst vom Angriff überrascht.
 
 
  Freitag, 22.06.1990:
In Berlin wird der Grenzübergang »Checkpoint Charly« abgebaut.
 
 

 Personen mit dem gleichen Geburtstag
  Axel von Ambesser
eigentl. Axel Eugen von Österreich
deutscher Schauspieler, Regisseur und Schriftsteller
*22.06.1910
†06.09.1988
 
 
  Soraya Esfandiary
deutsch-persische Adlige
*22.06.1936
heiratet 1951 den Schah von Persien.
 
 
  Wilhelm von Humboldt
deutscher Philosoph und Diplomat
*22.06.1767 Potsdam
†08.04.1835 Tegel /Berlin
Bruder von Alexander von Humboldt; sorgt für eine Neugestaltung des preußischen Bildungswesens und gründet die Universität in Berlin; nimmt als Staatsminister 1814/1815 am Wiener Kongress teil; vertritt mit seiner Sprachphilosophie die Grundthese der «Weltsicht» einer jeden Sprache.
 
 
  Kris Kristofferson
amerikan. Sänger, Komponist und Schauspieler
*22.06.1936 Brownsville (Texas)
ursprünglich Armee-Offizier und Hubschrauber-Pilot, in den 60er und 70er Jahren die Stimme einer am Vietnamkrieg verzweifelnden Generation. Aus seinen zu Rock-Klassikern gewordenen Liedern «Help me make it through the night» und «Sunday morning comin' down» sprechen Traurigkeit und ein gebrochenes Lebensgefühl. Sein Lied «Me and Bobby McGee» wurde in der Interpretation von Janis Joplin weltberühmt. Als Schauspieler erfolgreich in «Pat Garret jagt Billy the Kid» (1973) und «Convoy» (1978), «Heaven's Gate» (1980).
 
 
  Erich Maria Remarque
Schriftsteller
*22.06.1898
†00.00.0000
schreibt den Antikriegsroman «Im Westen nichts Neues».
 
 
  Meryl Streep
eigentl. Mary Louise Streep
amerikanische Schauspielerin
*22.06.1949 Summit (New Jersey)
hat ihren ersten internationalen Erfolg 1978 in der TV-Serie »Holocaust«, erhält 1979 einen Oscar für die beste Nebenrolle in »Kramer gegen Kramer«.
 
 
  Billy Wilder
eigentl. Samuel Wilder
amerikanischer Filmregisseur
*22.06.1906 Sucha /Krakau
†27.03.2002 Beverly Hills
ist zunächst Filmjournalist und Drehbuchautor in Wien und Berlin («Emil und die Detektive», 1931); emigriert 1933 über Frankreich in die USA; hat in Hollywood zahlreiche Welterfolge mit Komödien und gesellschaftskritischen Filmen wie «Frau ohne Gewissen» (1944), «Boulevard der Dämmerung» (1950), «Das verflixte siebente Jahr» (1955), «Zeugin der Anklage» (1957), «Manche mögen's heiß» (1959), «Eins, zwei, drei» (1961), «Das Mädchen Irma La Douce» (1962), «Buddy, Buddy» (1981).
 
 
  Konrad Zuse
deutscher Baungenieur und Industrieller
*22.06.1910 Berlin
†18.12.1995
entwickelt 1941 den ersten arbeitsfähigen programmgesteuerten elektromechanischen Digitalrechner der Welt (Z 3 mit 2000 Relais), 1955 das erste elektronische Gerät (Z 22); gründet 1949 in Neunkirchen die Zuse KG, heute zur Siemens AG gehörend.