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| KOMMENTARE |
ArthurFiggis aus Ludwigshafen am 28.10.2007 um 14:12: Interessant geschrieben. Im gleichen Maße, wie der ursprüngliche Fall in den Hintergrund trat, gewann der anscheinende Nebenfall immer mehr an Gewicht. Es ist kein Krimi, bei dem man gespannt ist, wie er ausgeht, das ist ohnehin klar. Die spannende Frage ist, wie sich die Eltern rechtfertigen. Sie tun es nicht, sie gestehen sich ihre Schuld einfach nicht ein. Es ist kein Akt des Desinteresses, sondern des Überlebeninstinktes. Die Schuld wiegt zu schwer, um noch mit ihr umgehen zu können. Die Rolle des Vaters ist herrlich, um nicht zu sagen grandios fehlbesetzt mit einem viel zu sympathischen Stefan Jürgens, der dennoch eindringlich gespielt hat. Die Beleuchtung war durchweg erstklassig. Insgesamt ein anrührender, aber zu moralinsaurer Film. Ein bisschen zu viel Anklage an die Wegguckgesellschaft.
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