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676 · Unter uns
14.10.2007

Jörg Schüttauf (Friedrich Dellwo) · Andrea Sawatzki (Charlotte Sänger)

Bild fehlt
 Regie
 Margarethe von Trotta 

 Buch
 Katrin Bühlig 

 Kamera
 Axel Block 

 Musik
 Chris Heyne 

 Produktion
 HR 

 Darsteller
 Peter Lerchbaumer (Rudi Fromm) · Michael Brandner (Wolfgang Kunert) · Franziska Walser (Karin Kunert) · Lena Stolze (Heidi Ganz) · Ulrike Krumbiegel (Bea Kubitz) · Susanne-Marie Wrage (Ines Winterberg) · Stefan Jürgens (André Winterberg) · Charlotte Lüder (Ronja Kubitz) · Therese Affolter (Kinderärztin) · Traute Hoess (Gerlinde Schmidt) · Thomas Balou Martin (Dr. Scheer) · Sascha Göpel (Jan Gröner) · Iris Böhm (Gerichtsmedizinerin) 

 Inhalt
 Im Job-Center Frankfurt wartet seit Stunden Wolfgang Kunert. Endlich wird seine Nummer aufgerufen. Im Zimmer der Arbeitsvermittlerin Heidi Ganz kommt es zu einer heftigen Auseinandersetzung. Kunert bedroht Heidi Ganz mit einer Pistole. Ein Kollege, der ihr helfen will, wird von Kunert angeschossen und verblutet, da sich keiner in das Büro wagt. Kunert flüchtet und nimmt Heidi Ganz als Geisel. Kommissar Dellwo und seiner Kollegin Charlotte Sänger gelingt es, Wolfgang Kunert über sein Handy zu orten. Doch sie finden nur noch sein Auto und sein Handy. Kunert und seine Geisel sind spurlos verschwunden. Die achtjährige Ronja, die neu in die Straße von Charlotte Sänger und Fritz Dellwo gezogen ist, hat etwas beobachtet, was ihr niemand glauben will. Als der Fall Kunert stagniert, kümmert sich Charlotte um diesen Vorgang und stößt auf ein schreckliches Geheimnis. 

 Länge
 88 Minuten 

 Sendungen
 14.10.2007 ARD · 14.10.2007 ORF1 · 14.10.2007 EinsFestival · 26.03.2010 ARD · 11.04.2010 ORF2 · 15.01.2011 HR · 14.04.2011 WDR · 17.04.2012 NDR · 29.12.2012 HR 
 
07.10.2007 23:50 (RUBYCON) 

KOMMENTARE
ArthurFiggis aus Ludwigshafen am 28.10.2007 um 14:12:
Interessant geschrieben. Im gleichen Maße, wie der ursprüngliche Fall in den Hintergrund trat, gewann der anscheinende Nebenfall immer mehr an Gewicht. Es ist kein Krimi, bei dem man gespannt ist, wie er ausgeht, das ist ohnehin klar. Die spannende Frage ist, wie sich die Eltern rechtfertigen. Sie tun es nicht, sie gestehen sich ihre Schuld einfach nicht ein. Es ist kein Akt des Desinteresses, sondern des Überlebeninstinktes. Die Schuld wiegt zu schwer, um noch mit ihr umgehen zu können.
Die Rolle des Vaters ist herrlich, um nicht zu sagen grandios fehlbesetzt mit einem viel zu sympathischen Stefan Jürgens, der dennoch eindringlich gespielt hat. Die Beleuchtung war durchweg erstklassig.
Insgesamt ein anrührender, aber zu moralinsaurer Film. Ein bisschen zu viel Anklage an die Wegguckgesellschaft.


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